von HERBERT STEFFE
100 Jahre Golf-club Feldafing
Ein Jahrhundert Golfhistorie zwischen Königstraum, Weltgeschichte und Naturparadies
Bitte nicht falsch verstehen! Aber genau genommen sind
die Mitglieder des wunderbaren Golf-Clubs Feldafing und auch
alle Golferinnen und Golfer, die schon einmal dort gespielt
haben oder es noch tun werden, Kriegsgewinnler. Denn eines
dürfte klar sein: Ohne den 2. Weltkrieg und die anschließende
Besatzung durch die Amerikaner und ohne den positiv golfverrückten
General Albert Watson II. gäbe es die 18 teilweise atemberaubenden
Golflöcher am Starnberger See zumindest nicht so,
wie sie sich heute darstellen. 100 Jahre nach der Gründung eines
der ältesten Golf-Clubs Bayerns und Deutschlands!
Doch der Reihe nach.
Beginnen wir im Jahr 1926, als der Golfsport in Deutschland – gelinde ausgedrückt – eine mehr als untergeordnete Rolle spielte. Da entstand am Westufer des Starnberger Sees ein Stück bayerische Golfgeschichte: der Golf-Club Feldafing e.V. – damals eine visionäre Idee, heute einer der schönsten und traditionsreichsten Golfplätze des Landes. Wer hier schon einmal abgeschlagen hat, weiß: Das ist kein gewöhnlicher Platz, sondern eine elegante Mischung aus königlicher Gartenkunst, sportlicher Herausforderung und bayerischem Lebensgefühl.
Die Wurzeln des Golf-Clubs reichen tatsächlich noch viel weiter zurück. König Maximilian II. beauftragte bereits Mitte des 19. Jahrhunderts seinen Hofgartendirektor Peter Joseph Lenné mit der Gestaltung eines Parks. Direkt gegenüber der berühmten Roseninsel, auf der sich Kaiserin Sisi liebend gerne die Sommerluft um die Nase wehen ließ. Und genau in dieser königlich-romantischen Umgebung entstand Jahrzehnte später der Golfplatz von Feldafing, eingebettet in uralten Baumbestand, mit Blick auf See und Alpen.
Es war kein Geringerer als Bernhard von Limburger, einer der bedeutendsten Golfplatzarchitekten Deutschlands, der die ersten neun Bahnen entwarf (heute sind es die Back Nine). Feldafing war eines seiner ersten Werke. An die 100 weitere sollten folgen, darunter auch die Meisterwerke Club zur Vahr, Solitude oder Hubbelrath. Jahrzehnte nach dem Bau der ersten neun Bahnen gestaltete von Limburger auch die zweiten neun Löcher, die Feldafing dann zum ersten 18-Lochplatz Bayerns machten.
Das vielleicht spannendste Kapitel in der 100-jährigen Geschichte des Golf-Clubs ereignete sich nach dem Ende des 2. Weltkriegs. Das Gelände war damals in amerikanischer Hand. Es bestand die Gefahr, dass der Platz abgebaut und zu anderen Zwecken genutzt werden sollte. Wäre da nicht General Albert Watson gewesen. Der begeisterte Golfer erkannte sofort das Potenzial der Anlage und setzte sich energisch dafür ein, den Platz nicht nur zu erhalten, sondern ihn auf 18 Bahnen auszubauen. Dazu nutzte er die US-Maschinerie seiner Pioniereinheit wie Bulldozer, Traktoren und schweres Gerät, um das Gelände „golfplatz-tauglich“ zu machen.
Diese zweite Bauphase ist ein bis heute wohl einmaliges Kapitel deutscher Golfgeschichte: Ein amerikanischer General vollendet mit militärischen Mitteln einen deutschen Meisterentwurf in einer königlichen Parklandschaft. Was übrigens auch ein gewisser Dwight D. Eisenhower zu schätzen wusste. So spielte der damalige US-General und spätere Präsident der Vereinigten Staaten regelmäßig den Platz am Starnberger See während seiner Aufenthalte in Bayern. Dass einer der bedeutendsten Staatsmänner des 20. Jahrhunderts hier abschlug, verleiht dem Club zusätzliche historische Strahlkraft.
Man muss diese einzigartige Geschichte des Golf-Clubs Feldafing sicher nicht unbedingt kennen, wenn man heute die 18 wunderbaren Bahnen, die gemütliche Terrasse des Clubhauses mit großartiger Gastronomie oder einfach nur die einmaligen Blicke auf den uralten Baumbestand, den blau-grün schimmernden Starnberger See oder in die Alpen genießen möchte. Aber irgendwie bereichert es einen Gang über die Anlage schon, wenn man weiß, wie aus dem einst königlichen Gelände einer der schönsten Golfplätze Bayerns entstand. Auf dem sich nicht nur die Einheimischen wohlfühlen, sondern auch Prominente aus aller Welt gerne abschlagen. Wie Ex-James Bond Pierce Brosnan zum Beispiel, der vor gar nicht langer Zeit erst auf den Spuren von Dwight D. Eisenhower einen Tag Drehpause genutzt hat, um die Ruhe und das einmalige Erlebnis „Golf in Feldafing“ zu genießen. Sein Score nach 18 Löchern: Nicht bekannt, aber auch völlig unwichtig!
DER BLICK NACH VORNE
Mark Pearson ist neuer Präsident des Golf-Clubs Feldafing
Mark Pearson ist ein Mann mit vielen Facetten: erfolgreicher Unternehmer, leidenschaftlicher Golfer seit Kindheitstagen und ein echter Tausendsassa. Wenn er nicht auf dem Fairway steht, greift er gerne zum Saxophon oder taucht tief in die Geschichte ein – so tief, dass er sogar Stadtführungen durch München gibt. Mit frischem Elan und klarer Vision ist sein Ziel als neuer Präsident des Golf-Clubs Feldafing eindeutig: den Club neu denken, beleben und nachhaltig entwickeln.
Golf Faszination & Lifestyle hat sich im Jubiläumsjahr des Golf-Clubs Feldafing ausführlich mit ihm unterhalten:
Herr Pearson, wie war das erste Jahr als Präsident des Golf-Clubs Feldafing?
Mark Pearson: Wenn ich vor meiner Wahl mehr über deutsche Vereinspolitik gewusst hätte, hätte ich mich nicht wählen lassen (lacht). Im Ernst, es war anstrengend, mit viel Arbeit verbunden, aber auch – und das ist das Wichtigste – sehr erfolgreich!
Was heißt das genau?
Wir haben erste, kleine Änderungen vorgenommen: Aus dem – wie ich meine – veralteten Motto „Königlich Golfen am Starnberger See“ wurde das zeitgemäße „Natürlich. Golf am See.“ Wir möchten damit ausdrücken, dass wir kein elitärer Club für wenige Privilegierte sind, sondern ein moderner Club mit großer Historie, aber offen für alle, die Spaß haben am Golfspielen in einem einzigartigen Ambiente. Außerdem haben wir das Programm für unsere 100 Jahr-Feier mit Galaabend und offener Golfwoche festgezurrt. Auch haben wir uns dem Thema Erneuerung und Erweiterung des Trainingsgelände wieder angenommen und wollen dieses zeitnah umsetzen.
Dabei handelt es sich um ein sehr großes Projekt, das wir erst angehen konnten, nachdem vergangenes Jahr unser Pachtvertrag mit der bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung um weitere 50 Jahre verlängert wurde. Worüber wir natürlich sehr froh sind und was uns auch ein wenig stolz macht.
Doch der Reihe nach.
Beginnen wir im Jahr 1926, als der Golfsport in Deutschland – gelinde ausgedrückt – eine mehr als untergeordnete Rolle spielte. Da entstand am Westufer des Starnberger Sees ein Stück bayerische Golfgeschichte: der Golf-Club Feldafing e.V. – damals eine visionäre Idee, heute einer der schönsten und traditionsreichsten Golfplätze des Landes. Wer hier schon einmal abgeschlagen hat, weiß: Das ist kein gewöhnlicher Platz, sondern eine elegante Mischung aus königlicher Gartenkunst, sportlicher Herausforderung und bayerischem Lebensgefühl.
Die Wurzeln des Golf-Clubs reichen tatsächlich noch viel weiter zurück. König Maximilian II. beauftragte bereits Mitte des 19. Jahrhunderts seinen Hofgartendirektor Peter Joseph Lenné mit der Gestaltung eines Parks. Direkt gegenüber der berühmten Roseninsel, auf der sich Kaiserin Sisi liebend gerne die Sommerluft um die Nase wehen ließ. Und genau in dieser königlich-romantischen Umgebung entstand Jahrzehnte später der Golfplatz von Feldafing, eingebettet in uralten Baumbestand, mit Blick auf See und Alpen.
Es war kein Geringerer als Bernhard von Limburger, einer der bedeutendsten Golfplatzarchitekten Deutschlands, der die ersten neun Bahnen entwarf (heute sind es die Back Nine). Feldafing war eines seiner ersten Werke. An die 100 weitere sollten folgen, darunter auch die Meisterwerke Club zur Vahr, Solitude oder Hubbelrath. Jahrzehnte nach dem Bau der ersten neun Bahnen gestaltete von Limburger auch die zweiten neun Löcher, die Feldafing dann zum ersten 18-Lochplatz Bayerns machten.
Das vielleicht spannendste Kapitel in der 100-jährigen Geschichte des Golf-Clubs ereignete sich nach dem Ende des 2. Weltkriegs. Das Gelände war damals in amerikanischer Hand. Es bestand die Gefahr, dass der Platz abgebaut und zu anderen Zwecken genutzt werden sollte. Wäre da nicht General Albert Watson gewesen. Der begeisterte Golfer erkannte sofort das Potenzial der Anlage und setzte sich energisch dafür ein, den Platz nicht nur zu erhalten, sondern ihn auf 18 Bahnen auszubauen. Dazu nutzte er die US-Maschinerie seiner Pioniereinheit wie Bulldozer, Traktoren und schweres Gerät, um das Gelände „golfplatz-tauglich“ zu machen.
Diese zweite Bauphase ist ein bis heute wohl einmaliges Kapitel deutscher Golfgeschichte: Ein amerikanischer General vollendet mit militärischen Mitteln einen deutschen Meisterentwurf in einer königlichen Parklandschaft. Was übrigens auch ein gewisser Dwight D. Eisenhower zu schätzen wusste. So spielte der damalige US-General und spätere Präsident der Vereinigten Staaten regelmäßig den Platz am Starnberger See während seiner Aufenthalte in Bayern. Dass einer der bedeutendsten Staatsmänner des 20. Jahrhunderts hier abschlug, verleiht dem Club zusätzliche historische Strahlkraft.
Man muss diese einzigartige Geschichte des Golf-Clubs Feldafing sicher nicht unbedingt kennen, wenn man heute die 18 wunderbaren Bahnen, die gemütliche Terrasse des Clubhauses mit großartiger Gastronomie oder einfach nur die einmaligen Blicke auf den uralten Baumbestand, den blau-grün schimmernden Starnberger See oder in die Alpen genießen möchte. Aber irgendwie bereichert es einen Gang über die Anlage schon, wenn man weiß, wie aus dem einst königlichen Gelände einer der schönsten Golfplätze Bayerns entstand. Auf dem sich nicht nur die Einheimischen wohlfühlen, sondern auch Prominente aus aller Welt gerne abschlagen. Wie Ex-James Bond Pierce Brosnan zum Beispiel, der vor gar nicht langer Zeit erst auf den Spuren von Dwight D. Eisenhower einen Tag Drehpause genutzt hat, um die Ruhe und das einmalige Erlebnis „Golf in Feldafing“ zu genießen. Sein Score nach 18 Löchern: Nicht bekannt, aber auch völlig unwichtig!
DER BLICK NACH VORNE
Mark Pearson ist neuer Präsident des Golf-Clubs Feldafing
Mark Pearson ist ein Mann mit vielen Facetten: erfolgreicher Unternehmer, leidenschaftlicher Golfer seit Kindheitstagen und ein echter Tausendsassa. Wenn er nicht auf dem Fairway steht, greift er gerne zum Saxophon oder taucht tief in die Geschichte ein – so tief, dass er sogar Stadtführungen durch München gibt. Mit frischem Elan und klarer Vision ist sein Ziel als neuer Präsident des Golf-Clubs Feldafing eindeutig: den Club neu denken, beleben und nachhaltig entwickeln.
Golf Faszination & Lifestyle hat sich im Jubiläumsjahr des Golf-Clubs Feldafing ausführlich mit ihm unterhalten:
Herr Pearson, wie war das erste Jahr als Präsident des Golf-Clubs Feldafing?
Mark Pearson: Wenn ich vor meiner Wahl mehr über deutsche Vereinspolitik gewusst hätte, hätte ich mich nicht wählen lassen (lacht). Im Ernst, es war anstrengend, mit viel Arbeit verbunden, aber auch – und das ist das Wichtigste – sehr erfolgreich!
Was heißt das genau?
Wir haben erste, kleine Änderungen vorgenommen: Aus dem – wie ich meine – veralteten Motto „Königlich Golfen am Starnberger See“ wurde das zeitgemäße „Natürlich. Golf am See.“ Wir möchten damit ausdrücken, dass wir kein elitärer Club für wenige Privilegierte sind, sondern ein moderner Club mit großer Historie, aber offen für alle, die Spaß haben am Golfspielen in einem einzigartigen Ambiente. Außerdem haben wir das Programm für unsere 100 Jahr-Feier mit Galaabend und offener Golfwoche festgezurrt. Auch haben wir uns dem Thema Erneuerung und Erweiterung des Trainingsgelände wieder angenommen und wollen dieses zeitnah umsetzen.
Dabei handelt es sich um ein sehr großes Projekt, das wir erst angehen konnten, nachdem vergangenes Jahr unser Pachtvertrag mit der bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung um weitere 50 Jahre verlängert wurde. Worüber wir natürlich sehr froh sind und was uns auch ein wenig stolz macht.
Erzählen Sie uns mehr über die geplante Golfwoche.
Sie findet von 18. bis 25. Juli statt. Es wird jeden Tag ein besonderes Turnier geben. Wichtig ist uns dabei, dass die Turniere nicht ausschließlich für Mitglieder stattfinden, sondern öffentlich ausgetragen werden. Wir sehen darin eine große Möglichkeit, unseren Platz mit der einzigartigen Nähe zum See, aber auch das Ambiente mit Clubhaus und unserer großartigen Gastronomie vorzustellen und vielleicht ja auch das ein oder andere neue Mitglied dadurch akquirieren zu können.
Wenn Sie einen Wunsch für die Golfwoche frei hätten, welcher wäre das?
Dass wir Glück haben mit dem Wetter, dass wir durch die Golfwoche vielleicht ein paar neue Mitglieder anwerben können und dass vielleicht mein Landsmann Harry Kane mal bei uns verbeischaut. Er ist ja nicht nur ein Top Fußballspieler, sondern auch ein fast genauso guter Golfer, wie man hört.
Wie sind Sie eigentlich selbst zum Golfen gekommen?
Welches Handicap haben Sie? Ich bin mehr oder weniger auf dem Golfplatz aufgewachsen. Vom Garten des Hauses, in dem ich groß geworden bin, kam man direkt auf einen kleinen, öffentlichen Golfplatz namens Rickmansworth. Da habe ich meine ersten Golferfahrungen gesammelt. Leider war ich dann später beruflich so sehr eingespannt, dass ich kaum mehr zum Golfspielen gekommen bin und mein Handicap heute „nur“ bei 17 liegt. Diese Saison habe ich mehr Zeit und strebe eine bessere Vorgabe an.
Gibt es in Feldafing ein Lieblingsloch und eine Bahn, die Sie gar nicht gerne spielen?
Tatsächlich ist es die 11, eigentlich unser leichtestes Loch. Ein kurzes Par 3 mit grandiosem Blick auf die Roseninsel. Dennoch ist es das Gegenteil von meinem Lieblingsloch. Man muss es eigentlich Par spielen, was aber extrem schwer ist, wenn man das kleine Grün auf der falschen Seite verfehlt. Was mir leider zu oft passiert. Mein Lieblingsloch dagegen ist die 18. Ein langes Par 5 bergab. Da kann ich meine Länge beim Drive gut ausspielen und muss dann nur aufpassen, dass ich mit dem zweiten Schlag irgendwie eine Lücke zwischen den Bäumen finde, welche sich 150 Meter vor dem Grün über das gesamte Fairway verteilen. Wenn mir das gelingt, ist durchaus ein Par drin, manchmal sogar ein Birdie. Außerdem weiß ich an der 18: Nach dieser Bahn warten unsere herrliche Terrasse, ein kühles Getränk, unsere ausgezeichnete Gastronomie und viele Golf-Freunde auf mich!
Wenn Sie nur noch einen Platz weltweit spielen könnten, den aber so oft, wie Sie möchten. Welcher wäre das?
Ich denke, es wäre der King‘s Course in Gleneagles, den ich früher in den wenigen Urlaubstagen, die ich hatte, ab und zu gespielt habe. Oder einer der Top-Plätze in Hongkong. Das ist gleichermaßen surreal wie faszinierend, dort Golf zu spielen. In Bayern wäre es – wenn es nicht Feldafing sein dürfte – wahrscheinlich der GC München- Riedhof.
ARNO-MALTE UHLIG
Präsident des Bayerischen Golfverbandes
100 Jahre Golf-Club Feldafing, das ist mehr als ein rundes Jubiläum. Das ist eine Liebesgeschichte zwischen einem Sport und einem Ort, die füreinander geschaffen scheinen. Die bayerischen Könige träumten hier, Ludwig II. blickte von der gegenüberliegenden Seeseite herüber, und seit nun schon einem Jahrhundert landen Golfbälle zwischen uralten Buchen und Eichen. Und die Bäume stehen weiterhin gerade! Genau das wünsche ich auch dem Golf-Club Feldafing für die kommenden 100 Jahre.
KARIEM BARAKA
Präsident PGA of Germany, Manager GC München-Riedhof
Liebe Mitglieder des Golf-Clubs Feldafing, zum 100-jährigen Jubiläum gratuliere ich Ihnen im Namen der PGA of Germany ganz herzlich. 100 Jahre GC Feldafing sind ein besonderer Anlass und stehen für viele sportliche Erfolge, schöne Begegnungen und gelebte Leidenschaft für den Golfsport. Ihr Club hat über Generationen hinweg Menschen zusammengebracht und die Golfkultur in Deutschland mitgeprägt. Dafür gebührt allen, die den Club über die Jahre begleitet und gestaltet haben, große Anerkennung. Für die kommenden Jahre wünsche ich Ihnen weiterhin viel Freude, Zusammenhalt und viele besondere Momente auf und neben dem Platz.
BERNHARD LANGER
Deutsche Golflegende
Liebe Mitglieder, 100 Jahre Golf-Club Feldafing! Zu diesem Anlass gratuliere ich ganz herzlich. Es war – zu meiner Zeit in München – immer ein Erlebnis, den engen Kurs in dieser wunderschönen Umgebung zu spielen.
Für die Zukunft alles Gute
Ihr Bernhard Langer
PIERCE BROSNAN
Hollywood Legende & Ex-James Bond Darsteller
Ich bin wirklich begeistert von diesem wunderschönen Golfplatz. Die Landschaft ist einfach herrlich mit den uralten Bäumen, dem See mit seinem kristallklaren Wasser und die Berge in der Ferne. Besonders beeindruckt hat mich auch der Zustand des Platzes. Ich komme gerne wieder, zumal das Wiener Schnitzel, das ich nach der Runde genießen durfte, ein echter Leckerbissen war.
THOMAS GÖGELE
Ehemaliger Tourspieler & Leiter der Golfschule Feldafing
Es ist mir eine große Ehre, die Golfakademie Feldafing im Jubiläumsjahr zu leiten. Meine Erinnerungen an diesen honorigen Club reichen weit zurück. In meiner Jugend habe ich zahlreiche Turniere des BGV auf diesem Platz gespielt und kenne bis heute viele Mitglieder aus dieser Zeit. Die schmalen Fairways und die einzigartigen Blicke machen diesen ehrwürdigen Platz zu einem ganz besonderen Erlebnis und zu einem Ort, an dem ich mich immer gerne aufhalte. Die geplanten Umbauten an den Trainingsanlagen werden die besondere Stellung des Clubs als herausragende Anlage in Deutschland noch weiter festigen. Ich freue mich darauf, noch lange Teil dieses einzigartigen Ortes zu sein.
Sie findet von 18. bis 25. Juli statt. Es wird jeden Tag ein besonderes Turnier geben. Wichtig ist uns dabei, dass die Turniere nicht ausschließlich für Mitglieder stattfinden, sondern öffentlich ausgetragen werden. Wir sehen darin eine große Möglichkeit, unseren Platz mit der einzigartigen Nähe zum See, aber auch das Ambiente mit Clubhaus und unserer großartigen Gastronomie vorzustellen und vielleicht ja auch das ein oder andere neue Mitglied dadurch akquirieren zu können.
Wenn Sie einen Wunsch für die Golfwoche frei hätten, welcher wäre das?
Dass wir Glück haben mit dem Wetter, dass wir durch die Golfwoche vielleicht ein paar neue Mitglieder anwerben können und dass vielleicht mein Landsmann Harry Kane mal bei uns verbeischaut. Er ist ja nicht nur ein Top Fußballspieler, sondern auch ein fast genauso guter Golfer, wie man hört.
Wie sind Sie eigentlich selbst zum Golfen gekommen?
Welches Handicap haben Sie? Ich bin mehr oder weniger auf dem Golfplatz aufgewachsen. Vom Garten des Hauses, in dem ich groß geworden bin, kam man direkt auf einen kleinen, öffentlichen Golfplatz namens Rickmansworth. Da habe ich meine ersten Golferfahrungen gesammelt. Leider war ich dann später beruflich so sehr eingespannt, dass ich kaum mehr zum Golfspielen gekommen bin und mein Handicap heute „nur“ bei 17 liegt. Diese Saison habe ich mehr Zeit und strebe eine bessere Vorgabe an.
Gibt es in Feldafing ein Lieblingsloch und eine Bahn, die Sie gar nicht gerne spielen?
Tatsächlich ist es die 11, eigentlich unser leichtestes Loch. Ein kurzes Par 3 mit grandiosem Blick auf die Roseninsel. Dennoch ist es das Gegenteil von meinem Lieblingsloch. Man muss es eigentlich Par spielen, was aber extrem schwer ist, wenn man das kleine Grün auf der falschen Seite verfehlt. Was mir leider zu oft passiert. Mein Lieblingsloch dagegen ist die 18. Ein langes Par 5 bergab. Da kann ich meine Länge beim Drive gut ausspielen und muss dann nur aufpassen, dass ich mit dem zweiten Schlag irgendwie eine Lücke zwischen den Bäumen finde, welche sich 150 Meter vor dem Grün über das gesamte Fairway verteilen. Wenn mir das gelingt, ist durchaus ein Par drin, manchmal sogar ein Birdie. Außerdem weiß ich an der 18: Nach dieser Bahn warten unsere herrliche Terrasse, ein kühles Getränk, unsere ausgezeichnete Gastronomie und viele Golf-Freunde auf mich!
Wenn Sie nur noch einen Platz weltweit spielen könnten, den aber so oft, wie Sie möchten. Welcher wäre das?
Ich denke, es wäre der King‘s Course in Gleneagles, den ich früher in den wenigen Urlaubstagen, die ich hatte, ab und zu gespielt habe. Oder einer der Top-Plätze in Hongkong. Das ist gleichermaßen surreal wie faszinierend, dort Golf zu spielen. In Bayern wäre es – wenn es nicht Feldafing sein dürfte – wahrscheinlich der GC München- Riedhof.
ARNO-MALTE UHLIG
Präsident des Bayerischen Golfverbandes
100 Jahre Golf-Club Feldafing, das ist mehr als ein rundes Jubiläum. Das ist eine Liebesgeschichte zwischen einem Sport und einem Ort, die füreinander geschaffen scheinen. Die bayerischen Könige träumten hier, Ludwig II. blickte von der gegenüberliegenden Seeseite herüber, und seit nun schon einem Jahrhundert landen Golfbälle zwischen uralten Buchen und Eichen. Und die Bäume stehen weiterhin gerade! Genau das wünsche ich auch dem Golf-Club Feldafing für die kommenden 100 Jahre.
KARIEM BARAKA
Präsident PGA of Germany, Manager GC München-Riedhof
Liebe Mitglieder des Golf-Clubs Feldafing, zum 100-jährigen Jubiläum gratuliere ich Ihnen im Namen der PGA of Germany ganz herzlich. 100 Jahre GC Feldafing sind ein besonderer Anlass und stehen für viele sportliche Erfolge, schöne Begegnungen und gelebte Leidenschaft für den Golfsport. Ihr Club hat über Generationen hinweg Menschen zusammengebracht und die Golfkultur in Deutschland mitgeprägt. Dafür gebührt allen, die den Club über die Jahre begleitet und gestaltet haben, große Anerkennung. Für die kommenden Jahre wünsche ich Ihnen weiterhin viel Freude, Zusammenhalt und viele besondere Momente auf und neben dem Platz.
BERNHARD LANGER
Deutsche Golflegende
Liebe Mitglieder, 100 Jahre Golf-Club Feldafing! Zu diesem Anlass gratuliere ich ganz herzlich. Es war – zu meiner Zeit in München – immer ein Erlebnis, den engen Kurs in dieser wunderschönen Umgebung zu spielen.
Für die Zukunft alles Gute
Ihr Bernhard Langer
PIERCE BROSNAN
Hollywood Legende & Ex-James Bond Darsteller
Ich bin wirklich begeistert von diesem wunderschönen Golfplatz. Die Landschaft ist einfach herrlich mit den uralten Bäumen, dem See mit seinem kristallklaren Wasser und die Berge in der Ferne. Besonders beeindruckt hat mich auch der Zustand des Platzes. Ich komme gerne wieder, zumal das Wiener Schnitzel, das ich nach der Runde genießen durfte, ein echter Leckerbissen war.
THOMAS GÖGELE
Ehemaliger Tourspieler & Leiter der Golfschule Feldafing
Es ist mir eine große Ehre, die Golfakademie Feldafing im Jubiläumsjahr zu leiten. Meine Erinnerungen an diesen honorigen Club reichen weit zurück. In meiner Jugend habe ich zahlreiche Turniere des BGV auf diesem Platz gespielt und kenne bis heute viele Mitglieder aus dieser Zeit. Die schmalen Fairways und die einzigartigen Blicke machen diesen ehrwürdigen Platz zu einem ganz besonderen Erlebnis und zu einem Ort, an dem ich mich immer gerne aufhalte. Die geplanten Umbauten an den Trainingsanlagen werden die besondere Stellung des Clubs als herausragende Anlage in Deutschland noch weiter festigen. Ich freue mich darauf, noch lange Teil dieses einzigartigen Ortes zu sein.