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Ryder Cup:
Europa zittert sich ins Ziel
15:13-Auswärtssieg im Bethpage State Park
Der 45. Ryder Cup auf dem Black Course im Bethpage State Park nahe New York vom 26. bis 28. September 2025 wird noch lange in Erinnerung bleiben. Das faszinierende Team-Duell der besten Golfer der USA und Europas hat seit 1927 unzählige legendäre Geschichten geschrieben. Nun kam ein weiteres, schier unglaubliches Kapitel dazu, an dessen Ende Titelverteidiger Europa sich auf fremdem Terrain knapp mit 15:13 durchsetzte.
Die Europäer hatten sich am Samstag die höchste Führung (11,5:4,5) erspielt, die ein Team nach zwei Tagen vorzuweisen hatte, seit ab 1979 Gesamt-Europa gegen die USA antritt. Doch in den Einzeln am Sonntag hätten die US-Amerikaner den aussichtslos erscheinenden Rückstand fast noch gedreht, ehe Shane Lowry (IRL) die Europäer erlöste, und das Team von Kapitän Luke Donald (ENG) den fünften Auswärtserfolg seit 1979 perfekt machte.
Donald behält damit seine makellose Bilanz beim Ryder Cup. Als Spieler hatte der ehemalige Weltranglistenerste bei allen vier Teilnahmen (2004, 2006, 2010 und 2012) die Ryder-Cup-Trophäe gewonnen, als Kapitän hat er nun zwei Triumphe auf dem Konto. Bereits beim Ryder Cup vor zwei Jahren stand der Engländer erfolgreich in Verantwortung. Wie schon in Rom überzeugte das Team Europa auch in der aufgeheizten Atmosphäre auf dem Bethpage Black mit einer geschlossen starken Teamleistung und war von Anfang an voll da – obwohl es von manchen amerikanischen Fans beleidigt wurde. Rory McIlroys Ehefrau wurde sogar mit einem Bierbecher beworfen. Die Europäer gewannen dennoch alle vier Vierer-Sessions am Freitag und am Samstag – ein bemerkenswertes Novum, denn schon die ersten drei Sessions hatte zuvor noch kein Team für sich entscheiden können.
Die Europäer hatten sich am Samstag die höchste Führung (11,5:4,5) erspielt, die ein Team nach zwei Tagen vorzuweisen hatte, seit ab 1979 Gesamt-Europa gegen die USA antritt. Doch in den Einzeln am Sonntag hätten die US-Amerikaner den aussichtslos erscheinenden Rückstand fast noch gedreht, ehe Shane Lowry (IRL) die Europäer erlöste, und das Team von Kapitän Luke Donald (ENG) den fünften Auswärtserfolg seit 1979 perfekt machte.
Donald behält damit seine makellose Bilanz beim Ryder Cup. Als Spieler hatte der ehemalige Weltranglistenerste bei allen vier Teilnahmen (2004, 2006, 2010 und 2012) die Ryder-Cup-Trophäe gewonnen, als Kapitän hat er nun zwei Triumphe auf dem Konto. Bereits beim Ryder Cup vor zwei Jahren stand der Engländer erfolgreich in Verantwortung. Wie schon in Rom überzeugte das Team Europa auch in der aufgeheizten Atmosphäre auf dem Bethpage Black mit einer geschlossen starken Teamleistung und war von Anfang an voll da – obwohl es von manchen amerikanischen Fans beleidigt wurde. Rory McIlroys Ehefrau wurde sogar mit einem Bierbecher beworfen. Die Europäer gewannen dennoch alle vier Vierer-Sessions am Freitag und am Samstag – ein bemerkenswertes Novum, denn schon die ersten drei Sessions hatte zuvor noch kein Team für sich entscheiden können.
Doch als alles nach einem Erdrutschsieg der Gäste aussah, wendete sich das Blatt am Sonntag dramatisch. Ein Dämpfer für Team Europa war es schon, dass der Norweger Viktor Hovland aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht spielen konnte. Das US-Team ging dann in einem Einzel nach dem anderen in Führung, und ein sportliches Wunder schien plötzlich wahr werden zu können. Am Ende des Sonntags sollte Europa nur ein einziges Match (Ludvig Åberg, SWE, gegen Patrick Cantlay) gewonnen haben – den Vorsprung aber dennoch ins Ziel bringen. Dem Iren Shane Lowry war es schließlich vorbehalten, in seinem Match gegen Russell Henley die 18. Spielbahn zu gewinnen und damit den entscheidenden halben Punkt einzusammeln, mit dem das europäische Team auf 14 von 28 Zählern kam – genug, um den Pokal als Titelverteidiger zu behalten. Als Tyrell Hatton durch sein geteiltes Match gegen Collin Morikawa noch einen halben Punkt gewann, war ein echter Sieg eingefahren. Am Ende gingen die Europäer mit 15:13 aus dem Turnier, das etliche amerikanische Fans bereits früher verlassen mussten, weil sie wegen schlechten Betragens des Geländes verwiesen wurde. Ein Ryder Cup, den so schnell niemand vergessen wird. (pm/red)
Die Spieler von Team Europa und ihre Ergebnisse
Rory McIlroy (Nordirland) 3-1-1
Jon Rahm (Spanien) 3-2-0
Viktor Hovland (Norwegen) 1-1-1
Tommy Fleetwood (England) 4-1-0
Tyrrell Hatton (England) 3-0-1
Matt Fitzpatrick (England) 2-1-1
Rasmus Højgaard (Dänemark) 0-2-0
Shane Lowry (Irland) 1-0-2
Sepp Straka (Österreich) 1-2-0
Ludvig Åberg (Schweden) 2-2-0
Robert MacIntyre (Schottland) 1-1-1
Justin Rose (England) 2-1-0
Die vollständigen Matchergebnisse finden Sie unter:
https://www.rydercup.com/scoring
Die Spieler von Team Europa und ihre Ergebnisse
Rory McIlroy (Nordirland) 3-1-1
Jon Rahm (Spanien) 3-2-0
Viktor Hovland (Norwegen) 1-1-1
Tommy Fleetwood (England) 4-1-0
Tyrrell Hatton (England) 3-0-1
Matt Fitzpatrick (England) 2-1-1
Rasmus Højgaard (Dänemark) 0-2-0
Shane Lowry (Irland) 1-0-2
Sepp Straka (Österreich) 1-2-0
Ludvig Åberg (Schweden) 2-2-0
Robert MacIntyre (Schottland) 1-1-1
Justin Rose (England) 2-1-0
Die vollständigen Matchergebnisse finden Sie unter:
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