Team-Europameister
Die deutsche Frauenmannschaft gewinnt die Team-Europameisterschaft der Mid-Amateurinnen in Österreich.
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Deutschland erstmals Team-Europameister bei den Mid-Amateurinnen

Nach Silber im Vorjahr dürfen sich die Frauen in diesem Jahr über Gold freuen

Wiesbaden, 14. September 2026. Deutschlands Mid-Amateurinnen haben erstmals die Mannschafts-Europameisterschaft gewonnen. Im österreichischen GC Föhrenwald setzte sich das Team um Kapitänin Rachel de Heuvel im Finale mit 3:2 gegen Spanien durch. Damit holte Deutschland nach der Silbermedaille im vergangenen Jahr nun Gold und machte damit den ersten deutschen Titel bei der vom 9. bis 12. September ausgetragenen European Mid-Amateur Ladies‘ Team Championship perfekt.

Dabei war der Start in die Meisterschaft alles andere als ideal. Nach dem ersten Zählspieltag lag die deutsche Mannschaft mit sechs Schlägen Rückstand auf den für die Medaillenrunde erforderlichen vierten Platz nur auf Rang sieben. Am zweiten Tag folgte jedoch die Wende: Mit 214 Schlägen spielte Deutschland die beste Runde des gesamten Feldes und verbesserte sich auf Rang zwei der Qualifikation. Im Halbfinale wartete mit Frankreich der Titelverteidiger. Deutschland gewann mit 3:2 und zog ins Endspiel gegen Spanien ein.

„Wir sind alle vollkommen überrascht und noch total überglücklich. Ich bin unfassbar stolz auf die Mädels, wie sie das Ding runtergerockt haben“, sagte Kapitänin Rachel de Heuvel (GC Olching) nach dem Titelgewinn. Einen besonderen Anteil am Erfolg hatte Vivienne Gina Bühle, die während des gesamten Turniers ungeschlagen blieb.

Zum deutschen Europameister-Team gehören Rachel de Heuvel (GC Olching, Kapitänin), Maria Anetseder (GC Starnberg), Vivienne Gina Bühle (Stuttgarter GC Solitude), Annabelle Sapper (Münchener GC) und Alena Oppenheimer (Stuttgarter GC Solitude).
Männer beenden Turnier auf Rang sechs
Für die deutschen Männer endete die European Mid-Amateur Team Championship (ebenfalls im GC Föhrenwald) auf dem sechsten Platz.

Stefan Wiedergrün (Frankfurter GC, Kapitän), Cedric Otten (GC Hubbelrath), Philipp Westermann (Hamburger GC) und Frederik Strünker (GC Hubbelrath) hatten die Medaillenrunde nach der Qualifikation nur um zwei Schläge verpasst. Im zweiten Flight setzten sie sich im Halbfinale mit 2:1 gegen Belgien durch.

Im Spiel um Platz fünf gegen Frankreich war Deutschland bis kurz vor Schluss auf Kurs. Wiedergrün und Otten lagen nach 17 Löchern jeweils in Führung, doch Frankreich drehte die Partie auf den Schlussbahnen noch. Am Ende unterlag Deutschland mit 0,5:2,5 und belegte Rang sechs. Europameister wurde Irland vor Gastgeber Österreich, Bronze ging an die Niederlande.

Damit blieb den deutschen Männern diesmal nur Rang sechs, nachdem sie im vergangenen Jahr an der spanischen Costa Brava die Silbermedaille gewonnen hatten.

(DGV)
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