IMPLANTOLOGIE -
DIE ZUKUNFT HAT BEGONNEN

Dr. Jochen Herrmann spricht im Interview über ästhetischen, stabilen und langlebigen Zahnersatz

Dr. Herrmann, was genau ist eigentlich ein Implantat?
Dr. Jochen Herrmann: Ganz einfach eine künstliche Zahnwurzel aus Titan oder Keramik. Sie hat die Form einer Schraube und wird fest in den Kieferknochen eingebracht, um darauf dann den später sichtbaren Teil des Zahnersatzes zu befestigen.

Für wen sind Implantate geeignet?
Sie sind meist die beste Lösung für alle, die einen bleibenden Zahn verloren haben oder denen ein unrettbar geschädigter Zahn gezogen werden muss.
Voraussetzung ist ausreichend vorhandenes Knochenmaterial. Aber selbst, wenn der Kieferknochen durch Alter oder Krankheit bereits zu weit zurückgebildet ist, kann ein vorgeschobener Knochenaufbau noch ideale Bedingungen für das Einsetzen eines Implantats schaffen.

Welche Vorteile bieten diese künstlichen Zahnwurzeln gegenüber konventionellem Zahnersatz?
Eine herkömmliche Brücke muss immer an den Nachbarzähnen befestigt werden, um die Lücke eben zu „überbrücken“. Dabei wird zwangsläufig die gesunde Substanz der Nachbarzähne geschädigt. Implantate dagegen lassen ihre Nachbarn unversehrt. Sie sind stabil und schön wie echte Zähne. 90 Prozent aller eingesetzten Implantate sind nach zehn Jahren noch intakt. Bei sorgsamer Mundhygiene halten sie sogar ein Leben lang.

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