© DGV / Stefan Heigl
Sommermärchen
GC Am Habsberg: Ein Aufsteiger wird beim Final Four Deutscher Mannschaftsmeister
Es ist eine Erfolgsgeschichte wie aus dem Bilderbuch: Der GC Am Habsberg,
ein Bundesligaaufsteiger, gewinnt die Final Four der Deutschen Golf Liga (DGL)
presented by All4Golf und holt sich am Wochenende 1./2. August den Titel als
Deutscher Mannschaftsmeister 2026. Nach drei ereignisreichen Tagen jubelten
die Velburger über ihr 6,5:4,5 gegen den Nachrücker GC Frankfurt.
Team noch vor dem Turnier ausgetauscht
Nachgerückt? Ja. Denn eigentlich hatten sich die Herren des GC St. Leon-Rot als Hauptrunden-Erster der Bundesliga Süd für das begehrte Turnier in München-Riedhof qualifiziert. Da für diese allerdings Carl Siemens an Spieltag 3 und 4 der Bundesligasaison ohne Spielberechtigung auf dem Platz stand, wurden dem GC St. Leon-Rot kurzerhand per gerichtlichem Eilverfahren durch das Landgericht Wiesbaden die Punkte aus beiden Spielen gestrichen. Der GC Frankfurt durfte nachrücken, während die bereits am Mittwoch angereisten Spieler des GC St. Leon- Rot vom Spielfeldrand aus zugucken mussten.
Gespielt wurde im Matchplay-Modus. Frankfurt konnte sich am Samstag im Halbfinale gegen den GC Hubbelrath durchsetzen, während die Habsberger mit Profi Leon Breimer gegen den Golf- und Land-Club Berlin-Wannsee mit 7:5 klar die Nase vorn hatten. Am Vormittag gingen die Oberpfälzer in den Vierern mit 3:1 in Führung, in den Einzeln waren die Berliner ebenfalls chancenlos gegen die Truppe von Coach Peter Wolfenstetter.
Spiel wetterbedingt unterbrochen Dabei waren die Spielbedingungen alles andere als rosig. Starker Regen und Gewitter machten die Austragung des Halbfinales am Samstag zum Kraftakt und führten gegen 17 Uhr letztlich zum Spielabbruch. Am Sonntag um 5:30 Uhr machten sich die Spieler also wieder auf zum Platz, um ab 7 Uhr das Halbfinale zu beenden.
Im Finale am Sonntagnachmittag trafen die Männer des GC Am Habsberg wieder auf die Mannschaft des GC Frankfurt, diesmal nicht auf Bundesliganiveau, sondern im Kampf um die Krone der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft.
Nach den Vierern stand es im Golf-Match 2:2. Im Spiel Mann-gegen-Mann stellte Coach Wolfenstetter Profi Leon Breimer nach vorne, der seinem Kontrahenten Michael Pfeifer mit 8&7 ganz klar die Grenzen aufzeigte. Bereits an Loch 11 war das Spiel entschieden. Den nächsten Punkt holte Korbinian Walther gegen Nicolas Eberhard. Auch hier fiel die Entscheidung nicht erst am letzten Loch, Eberhard hatte schon an der 15 das Nachsehen.
Um 19.34 Uhr war es dann so weit: An Loch 18 vergab der Frankfurter Ben Bradley seinen Putt gegen Niklas Scharbauer und machte damit die Meisterschaft des GC Am Habsberg perfekt. Die Freudentränen flossen nicht nur bei Leon Breimer. Wenige Augenblicke später hallte es „Campeones“ auf der Anlage.
Team noch vor dem Turnier ausgetauscht
Nachgerückt? Ja. Denn eigentlich hatten sich die Herren des GC St. Leon-Rot als Hauptrunden-Erster der Bundesliga Süd für das begehrte Turnier in München-Riedhof qualifiziert. Da für diese allerdings Carl Siemens an Spieltag 3 und 4 der Bundesligasaison ohne Spielberechtigung auf dem Platz stand, wurden dem GC St. Leon-Rot kurzerhand per gerichtlichem Eilverfahren durch das Landgericht Wiesbaden die Punkte aus beiden Spielen gestrichen. Der GC Frankfurt durfte nachrücken, während die bereits am Mittwoch angereisten Spieler des GC St. Leon- Rot vom Spielfeldrand aus zugucken mussten.
Gespielt wurde im Matchplay-Modus. Frankfurt konnte sich am Samstag im Halbfinale gegen den GC Hubbelrath durchsetzen, während die Habsberger mit Profi Leon Breimer gegen den Golf- und Land-Club Berlin-Wannsee mit 7:5 klar die Nase vorn hatten. Am Vormittag gingen die Oberpfälzer in den Vierern mit 3:1 in Führung, in den Einzeln waren die Berliner ebenfalls chancenlos gegen die Truppe von Coach Peter Wolfenstetter.
Spiel wetterbedingt unterbrochen Dabei waren die Spielbedingungen alles andere als rosig. Starker Regen und Gewitter machten die Austragung des Halbfinales am Samstag zum Kraftakt und führten gegen 17 Uhr letztlich zum Spielabbruch. Am Sonntag um 5:30 Uhr machten sich die Spieler also wieder auf zum Platz, um ab 7 Uhr das Halbfinale zu beenden.
Im Finale am Sonntagnachmittag trafen die Männer des GC Am Habsberg wieder auf die Mannschaft des GC Frankfurt, diesmal nicht auf Bundesliganiveau, sondern im Kampf um die Krone der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft.
Nach den Vierern stand es im Golf-Match 2:2. Im Spiel Mann-gegen-Mann stellte Coach Wolfenstetter Profi Leon Breimer nach vorne, der seinem Kontrahenten Michael Pfeifer mit 8&7 ganz klar die Grenzen aufzeigte. Bereits an Loch 11 war das Spiel entschieden. Den nächsten Punkt holte Korbinian Walther gegen Nicolas Eberhard. Auch hier fiel die Entscheidung nicht erst am letzten Loch, Eberhard hatte schon an der 15 das Nachsehen.
Um 19.34 Uhr war es dann so weit: An Loch 18 vergab der Frankfurter Ben Bradley seinen Putt gegen Niklas Scharbauer und machte damit die Meisterschaft des GC Am Habsberg perfekt. Die Freudentränen flossen nicht nur bei Leon Breimer. Wenige Augenblicke später hallte es „Campeones“ auf der Anlage.
Die restlichen Ergebnisse
Im Spiel um Platz drei bei den Männern begegneten sich die Mannschaften des GC Hubbelrath und die des G&LC Berlin-Wannsee. Diese Partie entschieden die Hubbelrather mit 6,5:5,5 Punkten für sich.
Bei den Frauen holten sich nach 2015, 2020 und 2021 die Damen des Golf- und Land-Clubs Berlin-Wannsee in der 13-jährigen Geschichte der Deutschen Golf Liga zum vierten Mal den Titel Deutsche Mannschaftsmeisterinnen. Sie setzten sich im Finale gegen den Hamburger Golf-Club Falkenstein im Nordfinale am Ende mit 5,5:3,5 Punkten durch.
Im kleinen Finale behielten die Frauen des GC St. Leon- Rot gegen den Stuttgarter Golf-Club Solitude die Oberhand und sicherten sich mit 7:2 Punkten die Bronzemedaille. Auch die Halbfinalpartien der Damen konnten auf Grund der Gewitterunterbrechung erst am Sonntagvormittag beendet werden.
Herzlichen Glückwunsch an unsere neuen Deutschen Mannschaftsmeisterinnen und Mannschaftsmeister zu diesem verdienten Titel! Was wir beim Final Four 2026 im GC München-Riedhof erlebt haben, war Mannschaftsgolf auf höchstem Niveau (…)“, sagte DGV-Vorstand Sport Marcus Neumann. „Mein großer Respekt gilt allen acht Teams, die mit Einsatz, Fairness und Teamgeist das Beste unseres Sports gezeigt haben. Dass sich die Besetzung der Männer-Halbfinals kurzfristig durch eine gerichtliche Entscheidung änderte, war für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung (…). Auch der Gewitterabbruch am Samstagnachmittag, der die Halbfinals mitten in der spannendsten Phase unterbrach und die Entscheidung (…) vertagte, hat von allen noch einmal Geduld und mentale Stärke gefordert.“
Final Four 2027 im Rheinland
DGV-Präsident Claus Kobold bedanke sich beim Team des GC München-Riedhof um Clubpräsident Dr. Christian Walther und Geschäftsführer Kariem Baraka: „Wie schon in den vergangenen Jahren haben alle Beteiligten erneut eine beeindruckende Kulisse für das DGL-Saisonhighlight 2026 geschaffen. Ein Turnier dieser Qualität und Dimension gelingt nur durch engagierte Verantwortliche, einsatzbereite Mitarbeiter und Volunteers sowie ein herausragendes Greenkeeper-Team. Nach drei ereignisreichen Jahren (…) verabschieden wir uns vorerst aus dem Süden der Republik und ziehen weiter ins Rheinland: Der Golfclub Schloss Myllendonk wird 2027 Gastgeber des Final Four sein.“ Auch wenn das Final Four Bayern verlässt, geht der letzte Titel am Riedhof an eine Bayerische Mannschaft. Dabei hätten die wenigsten zu Beginn der Saison daran geglaubt, dass der Aufsteiger die Mannschaftsmeisterschaft gewinnt. Der GC Am Habsberg, ein Team aus der Oberpfalz, das 2026 den bisher größten Erfolg seiner Clubgeschichte feiern durfte.
(red/mcj)
Im Spiel um Platz drei bei den Männern begegneten sich die Mannschaften des GC Hubbelrath und die des G&LC Berlin-Wannsee. Diese Partie entschieden die Hubbelrather mit 6,5:5,5 Punkten für sich.
Bei den Frauen holten sich nach 2015, 2020 und 2021 die Damen des Golf- und Land-Clubs Berlin-Wannsee in der 13-jährigen Geschichte der Deutschen Golf Liga zum vierten Mal den Titel Deutsche Mannschaftsmeisterinnen. Sie setzten sich im Finale gegen den Hamburger Golf-Club Falkenstein im Nordfinale am Ende mit 5,5:3,5 Punkten durch.
Im kleinen Finale behielten die Frauen des GC St. Leon- Rot gegen den Stuttgarter Golf-Club Solitude die Oberhand und sicherten sich mit 7:2 Punkten die Bronzemedaille. Auch die Halbfinalpartien der Damen konnten auf Grund der Gewitterunterbrechung erst am Sonntagvormittag beendet werden.
Herzlichen Glückwunsch an unsere neuen Deutschen Mannschaftsmeisterinnen und Mannschaftsmeister zu diesem verdienten Titel! Was wir beim Final Four 2026 im GC München-Riedhof erlebt haben, war Mannschaftsgolf auf höchstem Niveau (…)“, sagte DGV-Vorstand Sport Marcus Neumann. „Mein großer Respekt gilt allen acht Teams, die mit Einsatz, Fairness und Teamgeist das Beste unseres Sports gezeigt haben. Dass sich die Besetzung der Männer-Halbfinals kurzfristig durch eine gerichtliche Entscheidung änderte, war für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung (…). Auch der Gewitterabbruch am Samstagnachmittag, der die Halbfinals mitten in der spannendsten Phase unterbrach und die Entscheidung (…) vertagte, hat von allen noch einmal Geduld und mentale Stärke gefordert.“
Final Four 2027 im Rheinland
DGV-Präsident Claus Kobold bedanke sich beim Team des GC München-Riedhof um Clubpräsident Dr. Christian Walther und Geschäftsführer Kariem Baraka: „Wie schon in den vergangenen Jahren haben alle Beteiligten erneut eine beeindruckende Kulisse für das DGL-Saisonhighlight 2026 geschaffen. Ein Turnier dieser Qualität und Dimension gelingt nur durch engagierte Verantwortliche, einsatzbereite Mitarbeiter und Volunteers sowie ein herausragendes Greenkeeper-Team. Nach drei ereignisreichen Jahren (…) verabschieden wir uns vorerst aus dem Süden der Republik und ziehen weiter ins Rheinland: Der Golfclub Schloss Myllendonk wird 2027 Gastgeber des Final Four sein.“ Auch wenn das Final Four Bayern verlässt, geht der letzte Titel am Riedhof an eine Bayerische Mannschaft. Dabei hätten die wenigsten zu Beginn der Saison daran geglaubt, dass der Aufsteiger die Mannschaftsmeisterschaft gewinnt. Der GC Am Habsberg, ein Team aus der Oberpfalz, das 2026 den bisher größten Erfolg seiner Clubgeschichte feiern durfte.
(red/mcj)