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Das Zentrum für Ihre Haut

Kompetenz in Gesundheit und Ästhetik

Dr. med. Hans-Ulrich Voigt hatte die Synthese von Medizin und Ästhetik im Sinn, als er 1994 die „Dermatologie am Dom“ gründete. Seiner Philosophie ist er bis heute treu. So betreibt er eine der apparativ am besten ausgestatteten Praxen des Landes. Im Fokus stehen die Diagnostik und Therapie des Hautkrebses und dessen Vorstufen sowie die Ästhetik mit Prophylaxe und Therapie aller licht-, krankheits- oder alterungsbedingten Hautveränderungen. Ein OP- und Laserzentrum sowie eine Kosmetikabteilung sind räumlich angeschlossen.

  • Diagnostik und Therapie
  • Operative Dermatologie
  • Intimchirurgie
  • Ästhetische Dermatologie
  • Phlebologie
  • Laser- und IPL-Lichttherapie
  • Proktologie
  • Allergologie
  • Lichttherapie
  • Dermatologische Kosmetologie
  • Kosmetische Operationen
  • Narbenkorrekturen
  • Haartransplantationen
  • Longevity

Rund 374.000 Mal pro Jahr fällt in Deutschland laut Deutscher Krebshilfe die Diagnose Hautkrebs. Dabei ist der helle oder weiße Hautkrebs die häufigste Form. Schwerwiegender ist das maligne Melanom, der schwarze Hautkrebs, dessen Auftreten stetig steigt. Studien und Statistiken zufolge sind Golfer 8,5-mal mehr betroffen als Nichtgolfer. Dermatologe Dr. med. Hans-Ulrich Voigt über Risiken und Behandlungsmöglichkeiten:

Dr. Voigt, warum haben ausgerechnet Golfer ein höheres Risiko, an Hautkrebs zu erkranken?
Dr. med. Hans-Ulrich Voigt: Bei Golfern beobachten wir Hautärzte besonders oft die hellen Formen des Hautkrebses. Der Grund ist eine chronische UV-Licht-Exposition. Die UV-Strahlen, die dabei in den oberen Hautbereich eingedrungen sind, haben die Zellen geschädigt. Daraus kann sich Jahre später der helle oder weiße Hautkrebs entwickeln.

Welche Körperpartien sind besonders betroffen?
Erstaunlicherweise ist es bei vielen Spielern die rechte Hand. Die linke steckt ja für gewöhnlich im Handschuh. Aber auch der Kopf, die Stirn und der Nasenrücken sind besonders häufig betroffen. Dazu kommen Nacken und Ohren. Besonders helle Hauttypen sollten vorsichtig sein.


Wie kann man sich schützen?
Da gibt es einige Möglichkeiten: Ganz wichtig ist natürlich, sich mit Sonnenschutz mit einem hohen Lichtschutzfaktor einzucremen, mindestens LSF 25 – besser höher – und regelmäßig nachzucremen. Hochwertige Golfmode und Sonnenschirme haben mittlerweile einen speziellen Sonnenschutz in die High-Tech-Materialien eingearbeitet. Dieser ersetzt das Eincremen allerdings nicht. Außerdem ist es sinnvoll, ein Cap oder einen Sonnenhut zu tragen, um Gesicht und Nacken zusätzlich zu schützen. Auch ein kleines Handtuch zum Abtrocken von Schweiß ist sinnvoll auf der Runde. Denn Schweißtröpfchen können wie Brenngläser auf der Haut wirken. Eine Partie Golf dauert gut und gerne vier bis sechs Stunden. Aber man kann die Startzeit auch so legen, dass man möglichst wenig in der prallen Mittagssonne auf dem Platz unterwegs ist.

Warum trifft die Diagnose besonders oft männliche Golfer im fortgeschrittenen Alter?
Das fortgeschrittene Alter erklärt sich damit, dass man über die Jahre zu viel UV-Licht abbekommen hat. Und es dauert ja auch eine gewisse Zeit, bis sich Hautkrebs entwickelt. Das andere ist, dass Männer grundsätzlich ein geringeres Risikobewusstsein haben als Frauen und seltener zum Arzt gehen. Dazu kommt, dass sie oft mit einem weniger dichten Haupthaar gesegnet sind. Seit 2008 ist das Hautkrebs-Screening alle zwei Jahre für Patienten über 35 Jahre kostenlos. Aber die wenigsten nehmen diese Leistung in Anspruch.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Es gibt Vorstufen von Hautkrebs, die sich als Verhornungen in der Oberhaut zeigen, als sogenannte Aktinische Keratose. Früh erkannt, können diese Verhornungen mit dem Laser abgetragen oder per photodynamischer Bestrahlung vollständig beseitigt werden. Doch auch wenn dieses Stadium schon überschritten ist, ist heller Hautkrebs in der Regel dank Cremes, einer Licht-, Immun- oder Chemotherapie sowie einer Entfernung unter örtlicher Betäubung heilbar. Bei der malignen Form kommt es auf die Größe an. Diese streut schneller und kann sich über die Lymph- und Blutbahnen verteilen. Vorstufen sind auch hier mit Cremes, Gels oder einer Lichttherapie gut behandelbar. Eine Entfernung ist ebenfalls möglich.

Welche präventiven Möglichkeiten gibt es noch?
Man sollte seinen Körper regelmäßig auf Hautveränderungen untersuchen, vor allem, wenn man Muttermale hat. Auf schwer einsehbare Stellen kann man auch den Partner oder die Partnerin bitten, einen Blick zu werfen. Dermatologen bieten in der Praxis an, eine digitale „Landkarte“ des Körpers zu erstellen. Dafür werden Fotos von allen Auffälligkeiten gemacht. Verändern sich Muttermale, können diese dank der Aufnahmen besser beurteilt werden.


Das Interview führte:
Dr. Marina Jung

© Manuela Drossard-Peter
© Manuela Drossard-Peter
© Manuela Drossard-Peter

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