60 JAHRE GOLF- & LAND-CLUB REGENSBURG
Vom Messerschmittgelände in den Fürstlichen Thiergarten
So fing es an…
Das erste Clubhaus war ein Bauwagen, als Clubterrasse diente der mit Biertischen und Bierbänken bestückte Rasen. Der später so glanzvolle Golf- und Land-Club Regensburg hat vor 60 Jahren ganz bescheiden begonnen – aber die Leidenschaft fürs Golfspiel war von Anfang an da.DIE GRÜNDERJAHRE Acht Menschen träumten 1966 vom eigenen Golfplatz und kämpften darum, ihren Traum Wirklichkeit werden zu lassen: Erich Bleimund, Gerhard und Karin Naumann, Robert und Gisela Neuhaus, Willi und Milli Schildt sowie Juan Rosengold. Ihr Glück: die fürstliche Familie von Thurn und Taxis war bereits mit dem Golf-Virus infiziert. Fürst Albert und Fürstin Margarete schwangen schon 1983 in Cannes die Schläger. Und so findet sich auf der Gründungsurkunde des „Golf- und Land-Club Regensburg“ auch die Unterschrift von Johannes Erbprinz von Thurn und Taxis, der zusagte, die Anlage eines Golfplatzes auf dem fürstlichen Gelände zu ermöglichen.
Die Gründungsmitglieder wollten jedoch mit dem Golfspiel nicht warten, bis ein Gelände für einen 9-Loch-Golfplatz gefunden und bebaut war. Sie pachteten eine Wiese auf dem Gelände des ehemaligen Messerschmitt-Flughafens und feierten schon einen Tag nach der Clubgründung die Eröffnung der dortigen Driving Range. Voller Eifer engagierten die inzwischen 17 Mitglieder einen Trainer und verlagerten ihr Spiel für den Winter in den Keller des Polytechnikums, der heutigen Fachhochschule.
Im April 1967 waren vier Par-3-Löcher auf dem Messerschmitt-
Gelände fertig gestellt, mit einer Länge zwischen
100 und 190 Metern – kein Meisterschaftsplatz, aber
ein Anfang. Damit es sich lohnte, spielten die Mitglieder
immer gleich drei Runden und kamen so immerhin auf
zwölf Löcher. Um nach fleißigem Üben ihre Handicaps
herauszufinden, fuhren sie 1968 nach München-Straßlach
und nahmen auf dem dortigen 18-Loch-Platz am
Monatswettspiel teil.
Dann ging alles schnell: Im Mai 1968 wurde der Bau eines 9-Loch-Platzes östlich der Hammermühle im Thiergarten des ehemaligen Jagdschlosses Thurn und Taxis genehmigt, im Juni folgte der Spatenstich, im Juli feierten 200 Gäste Richtfest vor dem Jagdschloss – inzwischen an richtigen Tischen, immerhin mit Klappstühlen.
1969 verabschiedete sich der Club mit einem Turnier vom Messerschmitt-Gelände und eröffnete mit einem zweiten Turnier nur einen Tag später, am 29. Juni, die bis dahin bespielbaren sechs Bahnen der neuen Anlage im Thiergarten. Im September fanden zur offiziellen Einweihung des 9-Loch-Platzes erstmalig offene Wettspiele statt – bei guter Beteiligung, denn der Club zählte inzwischen 100 Mitglieder. Aus einer fixen Idee war innerhalb von nur vier Jahren ein etablierter Verein geworden, mit einem echten Schloss als Clubhaus und einer landschaftlich herrlichen Lage im ehemaligen Jagdrevier der Fürsten.
Dann ging alles schnell: Im Mai 1968 wurde der Bau eines 9-Loch-Platzes östlich der Hammermühle im Thiergarten des ehemaligen Jagdschlosses Thurn und Taxis genehmigt, im Juni folgte der Spatenstich, im Juli feierten 200 Gäste Richtfest vor dem Jagdschloss – inzwischen an richtigen Tischen, immerhin mit Klappstühlen.
1969 verabschiedete sich der Club mit einem Turnier vom Messerschmitt-Gelände und eröffnete mit einem zweiten Turnier nur einen Tag später, am 29. Juni, die bis dahin bespielbaren sechs Bahnen der neuen Anlage im Thiergarten. Im September fanden zur offiziellen Einweihung des 9-Loch-Platzes erstmalig offene Wettspiele statt – bei guter Beteiligung, denn der Club zählte inzwischen 100 Mitglieder. Aus einer fixen Idee war innerhalb von nur vier Jahren ein etablierter Verein geworden, mit einem echten Schloss als Clubhaus und einer landschaftlich herrlichen Lage im ehemaligen Jagdrevier der Fürsten.
© G&LC Regensburg
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NEUES LEBEN FÜR DEN THIERGARTEN
Die 1970er-Jahre beginnen mit der Geburt eines Zeichens, das noch heute für den Golf- und Land-Club Regensburg steht: dem neuen Clubwappen, das der Regensburger Künstler Jo Lindinger gestaltete.
Die Mitgliedszahlen steigen weiter steil an. 1972 macht der Vorstand auch temporäre Mitgliedschaften für zwei bis drei Jahre möglich. Der Beitrag für Vollmitglieder wird auf 750 DM erhöht. Kinder zahlen 100 DM. Dass Kindermitgliedschaften notwendig wurden, ergab sich aus den strengen Platzregeln: Kein Nichtmitglied durfte den Platz betreten. Da das auch für Babys im Kinderwagen galt, wurden die Kleinkinder kurzerhand in den Club aufgenommen – die Geburtsstunde der Jugendarbeit im Thiergarten.
Nach Loch 9 wird 1972 – Überraschung – nicht Loch 10, sondern gleich Loch 18 gebaut, um es als Putting Green zu nutzen. Auch sportlich geht es voran: Der Club trägt die 18. Bayerischen Meisterschaften aus und nimmt zum ersten Mal an der Qualifikation für den „Club- Pokal von Deutschland“ teil. Ergebnis: letzter Platz.
Auch im Folgejahr 1973 wird der G&LC Regensburg letzter bei diesem Turnier, da der Platz im Thiergarten viel schwerer ist als die anderen Bayerischen Plätze. Clubpräsident Robert Max Neuhaus trägt es mit Humor und erfindet den „Schlusslicht-Pokal“. An diesem Turnier dürfen nur die vier Schlechtesten des Club- Pokals teilnehmen – und Regensburg gewinnt! Siege bescheren dem Club in den 1970ern ansonsten vor allem seine Damen: Dr. Astrid Heider, Dr. Patricia Peter, Sabine zu Jeddeloh und Dr. Ines van der Schalk sind das „Erfolgskleeblatt“, das reihenweise bayerische und deutsche Meistertitel abräumt. Sie sind teils sogar bei den europäischen Mannschaftsmeisterschaften dabei. Dr. Ines van der Schalk wird später sogar an einer Damen- Weltmeisterschaft teilnehmen.
Das Gelände ihrer Golfheimat wird währenddessen immer schöner: 1976 wird der historische Schlosspark wiederhergestellt und mit exotischen Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Auch die Gesellschaftsräume im Jagdschloss werden renoviert. So zeigt sich der Club bei den 23. Bayerischen Golfmeisterschaften und dem 1979 von Johannes von Thurn und Taxis gestifteten „Donau- Pokal“ von seiner besten Seite. Am „Donau-Pokal“ dürfen seither Golfclubs teilnehmen, die an der Donau liegen – von Donaueschingen bis Budapest wechseln die Austragungsorte.
Die 1970er-Jahre beginnen mit der Geburt eines Zeichens, das noch heute für den Golf- und Land-Club Regensburg steht: dem neuen Clubwappen, das der Regensburger Künstler Jo Lindinger gestaltete.
Die Mitgliedszahlen steigen weiter steil an. 1972 macht der Vorstand auch temporäre Mitgliedschaften für zwei bis drei Jahre möglich. Der Beitrag für Vollmitglieder wird auf 750 DM erhöht. Kinder zahlen 100 DM. Dass Kindermitgliedschaften notwendig wurden, ergab sich aus den strengen Platzregeln: Kein Nichtmitglied durfte den Platz betreten. Da das auch für Babys im Kinderwagen galt, wurden die Kleinkinder kurzerhand in den Club aufgenommen – die Geburtsstunde der Jugendarbeit im Thiergarten.
Nach Loch 9 wird 1972 – Überraschung – nicht Loch 10, sondern gleich Loch 18 gebaut, um es als Putting Green zu nutzen. Auch sportlich geht es voran: Der Club trägt die 18. Bayerischen Meisterschaften aus und nimmt zum ersten Mal an der Qualifikation für den „Club- Pokal von Deutschland“ teil. Ergebnis: letzter Platz.
Auch im Folgejahr 1973 wird der G&LC Regensburg letzter bei diesem Turnier, da der Platz im Thiergarten viel schwerer ist als die anderen Bayerischen Plätze. Clubpräsident Robert Max Neuhaus trägt es mit Humor und erfindet den „Schlusslicht-Pokal“. An diesem Turnier dürfen nur die vier Schlechtesten des Club- Pokals teilnehmen – und Regensburg gewinnt! Siege bescheren dem Club in den 1970ern ansonsten vor allem seine Damen: Dr. Astrid Heider, Dr. Patricia Peter, Sabine zu Jeddeloh und Dr. Ines van der Schalk sind das „Erfolgskleeblatt“, das reihenweise bayerische und deutsche Meistertitel abräumt. Sie sind teils sogar bei den europäischen Mannschaftsmeisterschaften dabei. Dr. Ines van der Schalk wird später sogar an einer Damen- Weltmeisterschaft teilnehmen.
Das Gelände ihrer Golfheimat wird währenddessen immer schöner: 1976 wird der historische Schlosspark wiederhergestellt und mit exotischen Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Auch die Gesellschaftsräume im Jagdschloss werden renoviert. So zeigt sich der Club bei den 23. Bayerischen Golfmeisterschaften und dem 1979 von Johannes von Thurn und Taxis gestifteten „Donau- Pokal“ von seiner besten Seite. Am „Donau-Pokal“ dürfen seither Golfclubs teilnehmen, die an der Donau liegen – von Donaueschingen bis Budapest wechseln die Austragungsorte.
DIE ZEICHEN STEHEN AUF WACHSTUM
Die Golfanlage soll noch besser und größer werden. Daher stehen die 1980er Jahre im Zeichen der Optimierung. Golfplatzarchitekt Donald Harradine spaziert 1980 über den Platz und entwirft ein Sofortprogramm, wie die bestehenden Löcher verbessert werden können. Außerdem entsteht das „Konzept 1981“, das endlich den seit 1971 geplanten, konkreten Ausbau auf 18 Löcher vorsieht. Die Bagger rollen wieder an und beginnen mit Rodungsarbeiten für die Nordschleife.
Es wird September 1983, bis die zur Nationalmannschaft gehörenden Golferinnen Dr. Patricia Peter und Dr. Ines van der Schalk die neue 18-Loch-Anlage eröffnen dürfen. Bautechnisch verändert sich dann lange nichts auf dem Platz, bis er Ende des Jahrtausends durch Thomas Himmel „zeitgemäß spieltechnisch angepasst“ wurde. Nur die Reihenfolge der oberen und unteren Runde wurde 1990 ausgetauscht. Und – auch das sei nicht verschwiegen – ab den 90ern feiern nicht nur die Damen, sondern auch die Jungen und Herren sportliche Erfolge. Die Herren-Clubmannschaft steigt 1999 sogar in die erste Bundesliga auf.
Im neuen Jahrtausend gewinnt der Club an Renommée: 2004 landet er im Deutschland-Ranking des Golf-Magazins auf Platz 20. Die steigende Beliebtheit liegt auch an der hervorragenden Jugendarbeit, für die der Club 2005 mit dem Jugendförderpreis in Bayern ausgezeichnet wird. Die Kinder bekommen sogar eine eigene Driving Range, Kids Range genannt. Dafür treten die Erwachsenen ihren Übungsbereich an die Jugend ab und bauen sich eine neue Driving Range. Hinzu kommen außerdem eine neue Maschinenhalle mit Betriebstankstelle, neue Sozial- und Büroräume für das Greenkeeping, ein neues Halfway-Haus und, kurz vor dem Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen, ein weiteres Caddy-Haus.
Groß wurde das Jubiläum 2016 am Schloss St. Emmeram und mit einem Jubiläumsturnier gefeiert – nun ist schon wieder eine Dekade vergangen.
Die Mitgliederzahl wächst zeitweise auf 1.100 Mitglieder, davon 170 Kinder. Zudem erreicht der Club mit dem Zertifikat „Golf & Natur“ in Gold und der Nachwuchsförderung des Deutschen Golf Verbandes in Gold höchst mögliche Auszeichnungen. Der G&LC Regensburg war aufgrund des hervorragenden Platzzustandes bereits Austragungsort zweier Bayerischer Meisterschaften und einer Deutschen Mannschaftsmeisterschaft.
Die Golfanlage soll noch besser und größer werden. Daher stehen die 1980er Jahre im Zeichen der Optimierung. Golfplatzarchitekt Donald Harradine spaziert 1980 über den Platz und entwirft ein Sofortprogramm, wie die bestehenden Löcher verbessert werden können. Außerdem entsteht das „Konzept 1981“, das endlich den seit 1971 geplanten, konkreten Ausbau auf 18 Löcher vorsieht. Die Bagger rollen wieder an und beginnen mit Rodungsarbeiten für die Nordschleife.
Es wird September 1983, bis die zur Nationalmannschaft gehörenden Golferinnen Dr. Patricia Peter und Dr. Ines van der Schalk die neue 18-Loch-Anlage eröffnen dürfen. Bautechnisch verändert sich dann lange nichts auf dem Platz, bis er Ende des Jahrtausends durch Thomas Himmel „zeitgemäß spieltechnisch angepasst“ wurde. Nur die Reihenfolge der oberen und unteren Runde wurde 1990 ausgetauscht. Und – auch das sei nicht verschwiegen – ab den 90ern feiern nicht nur die Damen, sondern auch die Jungen und Herren sportliche Erfolge. Die Herren-Clubmannschaft steigt 1999 sogar in die erste Bundesliga auf.
Im neuen Jahrtausend gewinnt der Club an Renommée: 2004 landet er im Deutschland-Ranking des Golf-Magazins auf Platz 20. Die steigende Beliebtheit liegt auch an der hervorragenden Jugendarbeit, für die der Club 2005 mit dem Jugendförderpreis in Bayern ausgezeichnet wird. Die Kinder bekommen sogar eine eigene Driving Range, Kids Range genannt. Dafür treten die Erwachsenen ihren Übungsbereich an die Jugend ab und bauen sich eine neue Driving Range. Hinzu kommen außerdem eine neue Maschinenhalle mit Betriebstankstelle, neue Sozial- und Büroräume für das Greenkeeping, ein neues Halfway-Haus und, kurz vor dem Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen, ein weiteres Caddy-Haus.
Groß wurde das Jubiläum 2016 am Schloss St. Emmeram und mit einem Jubiläumsturnier gefeiert – nun ist schon wieder eine Dekade vergangen.
Die Mitgliederzahl wächst zeitweise auf 1.100 Mitglieder, davon 170 Kinder. Zudem erreicht der Club mit dem Zertifikat „Golf & Natur“ in Gold und der Nachwuchsförderung des Deutschen Golf Verbandes in Gold höchst mögliche Auszeichnungen. Der G&LC Regensburg war aufgrund des hervorragenden Platzzustandes bereits Austragungsort zweier Bayerischer Meisterschaften und einer Deutschen Mannschaftsmeisterschaft.
© G&LC Regensburg
© G&LC Regensburg
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ABSCHIED VOM JAGDSCHLOSS
Dann der Schicksalsschlag! Am 6. Oktober 2025 brennt das Jagdschloss Thiergarten in der Nacht bis auf die Grundmauern nieder. Damit ist auch das historische Clubhaus unwiederbringlich verloren gegangen.
In einer Welle der Solidarität melden sich sofort die umliegenden Clubs und gewähren den Clubmitgliedern kostenfreie Spielmöglichkeiten, solange das Gelände von der Polizei abgesperrt wird. Da es sich beim Brand nicht um Brandstiftung handelt, wird das Gelände nach einigen Wochen wieder freigegeben, sodass zumindest der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Ob die Brandursache jemals geklärt werden kann, ist unklar.
Doch den Kopf in den Sand zu stecken, ist keine Option! In einer eilends einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung rücken die Mitglieder zusammen und beschließen den Bau eines Übergangsclubhauses.
Dann der Schicksalsschlag! Am 6. Oktober 2025 brennt das Jagdschloss Thiergarten in der Nacht bis auf die Grundmauern nieder. Damit ist auch das historische Clubhaus unwiederbringlich verloren gegangen.
In einer Welle der Solidarität melden sich sofort die umliegenden Clubs und gewähren den Clubmitgliedern kostenfreie Spielmöglichkeiten, solange das Gelände von der Polizei abgesperrt wird. Da es sich beim Brand nicht um Brandstiftung handelt, wird das Gelände nach einigen Wochen wieder freigegeben, sodass zumindest der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Ob die Brandursache jemals geklärt werden kann, ist unklar.
Doch den Kopf in den Sand zu stecken, ist keine Option! In einer eilends einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung rücken die Mitglieder zusammen und beschließen den Bau eines Übergangsclubhauses.
Es soll dem Club eine Heimat
sein bis zum Wiederaufbau des Schlosses durch das Haus Thurn und Taxis. Um die Mittel
für die Finanzierung bereitzustellen, startet der Club einen
Spendenmarathon. Spenden sind auch weiterhin mehr als
willkommen und können über die Webseite www.golfclub-
regensburg.de direkt getätigt werden – natürlich gegen
eine steuerlich absetzbare Spendenquittung.
Mit einem gewaltigen Kraftakt schafft es der Verein Anfang Juni 2026 das Übergangsclubhaus mit 140 Restaurantplätzen, eigener Clubterrasse, Sekretariat und Duschen samt Umkleide zu eröffnen. Dank des Mitglieds Karl-Heinz Deller gelingt nicht nur der Bau in Rekordzeit, sondern auch die Gewinnung des ONTRA Regensburg als neuen Pächter für das Restaurant.
Auch wenn der tragische Brand die Golf-Saison 2026 immer noch überschattet, lässt der Club es sich nicht nehmen, das 60. Jubiläum gebührend zu feiern. Dank der großen Solidarität seiner Mitglieder blickt er optimistisch in die Zukunft.
Mit einem gewaltigen Kraftakt schafft es der Verein Anfang Juni 2026 das Übergangsclubhaus mit 140 Restaurantplätzen, eigener Clubterrasse, Sekretariat und Duschen samt Umkleide zu eröffnen. Dank des Mitglieds Karl-Heinz Deller gelingt nicht nur der Bau in Rekordzeit, sondern auch die Gewinnung des ONTRA Regensburg als neuen Pächter für das Restaurant.
Auch wenn der tragische Brand die Golf-Saison 2026 immer noch überschattet, lässt der Club es sich nicht nehmen, das 60. Jubiläum gebührend zu feiern. Dank der großen Solidarität seiner Mitglieder blickt er optimistisch in die Zukunft.
Stimmen zum Jubiläum
© Rainer Fleischmann
© Manuela Drossard-Peter
Der GLCR liegt in einer wunderschönen
Landschaft, das
alte Waldgebiet bei Donaustauf
mit seinem traumhaften
Baumbestand ist ein Ort der
Ruhe, ein Naturjuwel, das
man heute mehr denn je
zu schätzen weiß. Wer hier
spielt, spürt sofort: Dieser
Platz ist nicht nur ein Golfplatz,
sondern eine Oase.
Dass der GLCR zu den Leading Golf Courses gehört, überrascht niemanden, der einmal die Herausforderung dieses Platzes angenommen hat. Er verlangt Präzision, Geduld und Mut, belohnt aber mit Schönheit, Charakter und sportlicher Erfüllung. Ein Platz, der Golferinnen und Golfer aller Handicaps fordert, aber auch formt. Besonders beeindruckend ist die lebendige Gemeinschaft von rund 1.000 Mitgliedern, die diesen Club in den schwierigen Zeiten nach dem Brand des Jagdschlosses und Clubhauses tragen und gestalten. Sie alle tragen dazu bei, dass der GLCR auch nach diesem katastrophalen Ereignis ein Ort bleibt, an dem sportlicher Ehrgeiz, freundschaftliches Miteinander und fröhliches Clubleben in Einklang stehen. Zum 60. Geburtstag gratuliere ich sehr herzlich und wünsche dem Club weiterhin allzeit guten Schwung, schönes Spiel und viele unvergessliche Momente auf und abseits der Fairways. Möge dieser wunderbare Platz auch in Zukunft ein Ort sein, an dem Menschen zusammenkommen, um Sport, Natur und Lebensfreude zu teilen.
Dass der GLCR zu den Leading Golf Courses gehört, überrascht niemanden, der einmal die Herausforderung dieses Platzes angenommen hat. Er verlangt Präzision, Geduld und Mut, belohnt aber mit Schönheit, Charakter und sportlicher Erfüllung. Ein Platz, der Golferinnen und Golfer aller Handicaps fordert, aber auch formt. Besonders beeindruckend ist die lebendige Gemeinschaft von rund 1.000 Mitgliedern, die diesen Club in den schwierigen Zeiten nach dem Brand des Jagdschlosses und Clubhauses tragen und gestalten. Sie alle tragen dazu bei, dass der GLCR auch nach diesem katastrophalen Ereignis ein Ort bleibt, an dem sportlicher Ehrgeiz, freundschaftliches Miteinander und fröhliches Clubleben in Einklang stehen. Zum 60. Geburtstag gratuliere ich sehr herzlich und wünsche dem Club weiterhin allzeit guten Schwung, schönes Spiel und viele unvergessliche Momente auf und abseits der Fairways. Möge dieser wunderbare Platz auch in Zukunft ein Ort sein, an dem Menschen zusammenkommen, um Sport, Natur und Lebensfreude zu teilen.
Seit 1991 bin ich nun schon
Mitglied beim Golfund
LandClub
Regensburg und
ich kann mich der Fürstin
nur anschließen: Der Platz ist
eine absolute Oase. Berufsbedingt
kenne ich Golfplätze
von Oslo bis Kapstadt von
New York bis Tokio, aber
unser Platz ist einer der
schönsten der Welt. Ich freue
mich jedes Mal, wenn ich
Gäste aus dem Ausland habe
und ihnen unseren schönen
Platz präsentieren kann.
Die Greens sind immer in
einem tadellosen, gepflegten
Topzustand – da kann es im
Sommer noch so heiß sein. Sensationell, was die Greenkeeper
und Head Greenkeeper Lars Christgau hier leisten. Dass das
Clubhaus abgebrannt ist, ist sehr bedauerlich. Aber Kompliment
an die Clubleitung: Was diese hier aus dem Boden
gestampft hat, ist ebenfalls sensationell. Mit unserem Vorstand
Bernd Zimmermann und seiner Familie sowie der Familien
Ascher pflege ich seit Jahrzehnten eine enge Freundschaft.
Auch wenn meine Frau Urs und ich in der Vergangenheit wenig
Zeit hatten, aktiv am Clubleben teilzunehmen – wir waren
zehnmal als Betreuer bei Olympia, meine Frau zehn Jahre bei
der Damen Fußballnationalmannschaft, ich 30 bei den Herren,
dazu 30 Jahre Davis Cup und Fed Cup –, lieben wir den Club,
die Landschaft den Platz und die Leute. Ich wünsche dem Golfund
LandClub
Regensburg alles Gute für die Zukunft und
freue mich auf jede freie Minute, die ich hier verbringen darf.
© Julia Knorr
Mit großer Freude und
aufrichtiger Wertschätzung
gratuliere ich zum 60jährigen
Bestehen des Golfund
LandClubs
Regensburg.
Sechs Jahrzehnte voller
Leidenschaft, Engagement
und gemeinsam gelebter
Vereinskultur sind eine
bemerkenswerte Erfolgsgeschichte,
auf die wir alle stolz
sein dürfen. Unser Golfclub
hat in dieser Zeit eine beeindruckend
positive Entwicklung
genommen. Aus einer
visionären Idee wurde ein
Ort, der heute weit über die
Region hinausstrahlt und der
zu den schönsten Golfplätzen in Deutschland zählt. Mein besonderer
Dank gilt allen, die den Club über viele Jahre hinweg
begleitet, geprägt und gestaltet haben – den Ehrenamtlichen,
den Mitarbeitern, den Mitgliedern und Unterstützern. Ihnen
allen gebührt große Anerkennung für ihren Einsatz, ihre Ideen
und ihre Verbundenheit. Möge der Golfclub auch in Zukunft
ein Ort bleiben, der das Leben unserer Mitglieder bereichert,
der Menschen zusammenführt und von echter Leidenschaft
getragen wird. Herzliche Gratulation zu diesem Jubiläum und
alles Gute für die kommenden Jahrzehnte.
Als einziges noch lebendes
Gründungsmitglied habe
ich die Entstehung unseres
Golfclubs sehr intensiv
miterlebt, da mein damaliger
Ehemann, Robert
Max Neuhaus, der Initiator
dieses Projektes war. Es
waren schwere Zeiten, viele
Hindernisse mussten bis zur
Gründung aus dem Weg
geräumt werden. Golf war
nicht populär. Aber es hat
sich Dank der damaligen
wenigen Mitglieder gelohnt.
Im Laufe der Jahre wurden
wir aufgrund hervorragender
Führung des jeweils
im Ehrenamt tätigen Vorstandes und der fortwährenden
Unterstützung – teils mit großem persönlichen Arbeitseinsatz,
teils durch die Spendenbereitschaft der Mitglieder – zu
einem Leading Golfclub mit einer der schönsten Golfanlagen
in Bayern und sogar in Deutschland.
Ich wünsche dem Golfclub, dass die Begeisterung für den Golfsport und die Unterstützung durch die Mitglieder weiterhin bestehen und wir sowohl auf sportlichem als auch gesellschaftlichem Terrain erfolgreich bleiben.
Ich wünsche dem Golfclub, dass die Begeisterung für den Golfsport und die Unterstützung durch die Mitglieder weiterhin bestehen und wir sowohl auf sportlichem als auch gesellschaftlichem Terrain erfolgreich bleiben.
SO MACHT FEIERN SPASS
Jubiläumsturnier im Golf-und Land-Club Regensburg -
Der Wettergott spielte mit: Sonne pur
Beim Kanonenstart um 12 Uhr mittags zeigte das Thermometer
35 Grad. Doch der Golf- und Land-Club Regensburg
hatte zum 60. Geburtstag geladen. So ließen
sich die 52 Mitglieder und Gäste bei engagiertem Spiel
die gute Laune zum Jubiläumsturnier am Samstag, 20.
Juni 2026, nicht nehmen. Dem Platz sah man die Hitze
der vergangenen Tage nicht an, er präsentierte sich als
top gepflegter Rasenteppich in perfektem Grün. Head
Greenkeeper Lars Christgau und seine Greenkeeper-Kollegen
hatten im Vorfeld ganze Arbeit geleistet. Mit seinen
Kollegen Michael Fleischmann, Maurice Strauch und Lukas
Krause bildete er sogar einen eigenen Turnier-Flight.
Präsident Dr. Bernd Zimmermann lobte Christgaus Einsatz:
„Er macht erstklassige Arbeit und als Nachfolger von
Chris tian Löffl ist er ein weiteres Juwel in diesem Club.“
Auf der Runde ging es durchwegs sportlich zu. Doch auch
der Spaß kam nicht zu kurz, auch wenn sich die Teilnehmer
möglichst im Schatten der Bäume aufhielten. Während
des Turniers fuhr der Präsident persönlich über den
Platz und versorgte diese unter anderem mit Wasser oder
Apfelschorle. Bei der Halfway-Verpflegung unterstützte
er ebenfalls und verköstigte die Besucher mit Salaten,
krossen Bratwürsten und gekühlten Getränken. Nach
dem Turnier – und vielen kühlen Duschen – fand der Jubiläumstag
mit einem Gala-Abend auf dem Ausflugsschiff
„Kristallprinzessin“ eine unterhaltsame Fortsetzung.
© Manuela Drossard-Peter
© Manuela Drossard-Peter
© Manuela Drossard-Peter
© Manuela Drossard-Peter
© Manuela Drossard-Peter
Funkelndes Jubiläumsfest
Bei bestem Sommerwetter feierte der Club sein 60-jähriges
Bestehen mit einem stimmungsvollen Jubiläumsabend auf
der „Kristallprinzessin“. Bereits der Empfang mit Aperitif auf
dem Oberdeck bot den Gästen einen gelungenen Auftakt.
Während die Sonne langsam über dem Wasser versank,
legte das festlich geschmückte Schiff ab und nahm Kurs
auf einen unvergesslichen Abend.
Präsident Dr. Bernd Zimmermann nutzte die besondere Atmosphäre, um die vergangenen sechs Jahrzehnte Clubgeschichte in einer kurzweiligen Ansprache Revue passieren zu lassen. Ein besonderer Moment war die persönliche Begrüßung des anwesenden Gründungsmitglieds Dr. Gisela Neuhaus, die von den Mitgliedern mit großem Applaus bedacht wurde.
Präsident Dr. Bernd Zimmermann nutzte die besondere Atmosphäre, um die vergangenen sechs Jahrzehnte Clubgeschichte in einer kurzweiligen Ansprache Revue passieren zu lassen. Ein besonderer Moment war die persönliche Begrüßung des anwesenden Gründungsmitglieds Dr. Gisela Neuhaus, die von den Mitgliedern mit großem Applaus bedacht wurde.
Im Anschluss genossen die Gäste ein abwechslungsreiches
Buffet, bevor Kabarettist Jörg Hammerschmidt mit seinen
außergewöhnlichen Parodien für beste Unterhaltung
sorgte und zahlreiche Lacher an Bord auslöste. Danach
übernahm DJ David Steinbauer das musikalische Programm
und brachte die Mitglieder auf die Tanzfläche.
Bis in die späten Abendstunden wurde gefeiert und angeregt miteinander gesprochen. Auf dem Oberdeck ließen viele Gäste den lauen Sommerabend bei stimmungsvoller Beleuchtung und herrlichem Ausblick auf den Dom ausklingen. Der Jubiläumsabend auf der Kristallprinzessin wird allen Teilnehmern noch lange in bester Erinnerung bleiben.
Bis in die späten Abendstunden wurde gefeiert und angeregt miteinander gesprochen. Auf dem Oberdeck ließen viele Gäste den lauen Sommerabend bei stimmungsvoller Beleuchtung und herrlichem Ausblick auf den Dom ausklingen. Der Jubiläumsabend auf der Kristallprinzessin wird allen Teilnehmern noch lange in bester Erinnerung bleiben.